Enterprise AI Governance: Modell-Registry und Evaluierungsstandards
Enterprise-AI-Teams konzentrieren sich Anfang 2026 stärker auf die Kontrolle des gesamten Lebenszyklus statt nur auf die Modellleistung. Modell-Registries, Evaluierungs-Suites und Risikoklassifizierungen entwickeln sich zu Standardanforderungen.
Warum gerade jetzt?
- Dutzende von Modellen und Versionen benötigen klare Verantwortlichkeiten und Nachverfolgbarkeit.
- Modellfehler beeinflussen zunehmend kritische Workflows.
- Compliance und Audit-Bereitschaft sind unverzichtbar.
Governance-Stack im Überblick
- Model Registry: zentrale Nachverfolgung von Versionen, Datenquellen und Nutzungshinweisen.
- Evaluation Suite: automatisierte Tests und Regressionsprüfungen.
- Risikoklassifizierung: nutzungsbasierte Risikostufen für jedes Modell.
- Monitoring und Audit-Logs: Verhaltensüberwachung und Ereignisprotokolle.
Praktische Änderungen
- Release-Gates, die Modelle unterhalb definierter Mindestschwellen blockieren.
- Output-Filter, um das Auslaufen sensibler Daten zu verhindern.
- Klare Entscheidungswege zwischen Produkt-, Sicherheits- und Rechtsteams.
Schnellstart-Schritte
- Alle Modelle inventarisieren und Verantwortlichkeiten zuweisen.
- Evaluierungskriterien für kritische Workflows definieren.
- Review-Zyklen und Reporting-Frequenzen festlegen.
- Compliance-Anforderungen in technische Prüfungen übersetzen.
Zusammenfassung
Das Wachstum im Enterprise-AI-Bereich wird nun ebenso stark durch Governance-Reife wie durch Modellqualität bestimmt. Der Fokus im Jahr 2026 liegt auf „kontrollierbarer KI“ statt nur auf „besserer KI“.
